Bio Vitalpilze

Bio Agaricus blazei murill
Mandelpilz

Der Agaricus ist ein schmackhaftesten und beliebtesten unter den Bio Vitalpilzen. Er wird noch nicht sehr lange als Heilpilz genutzt. An seinem Aus­sehen erkennt man, dass der Agaricus zur Familie der Cham­pignons gehört. Er hat eine klassische Pilzform und trägt einen hell- bis dunkelbraunen Hut.
Aufgrund seines leicht mandelartigen Geruchs und Geschmacks gilt er als Gourmetpilz. Er zeichnet sich durch eine ausgewogene Kombination wertvoller Vitamine (Riboflavin, Niacin, Biotin, Folsäure, Ergosterin), Mineralstoffe (Kalium, Zink, Eisen, Kalzium, Magnesium) und Ami­nosäuren aus. Weiteres besitzt er einen hohen Anteil an Polysacchariden.

Bio Auricularia judae
Judasohr

Der Auricularia ist seit über 1500 Jahren ein beliebter Speisepilz in Asien und gilt dort als eine Art Grundnahrungsmittel. Der Auricularia wächst an absterbenden Sträuchern des Holunder­baums, aber auch an anderen Laubgehölzen wie Buchen und Weiden. Er wird in China schon seit vielen Jahrhunderten gezüchtet. In Europa wird der eher fade Geschmack des Auricularia in der Küche nicht so hoch geschätzt wie in Asien. Allerdings kennt man den Pilz als wirksames Naturheilmittel auch in Europa schon seit etwa 400 Jahren.

Den Namen Judasohr erhielt der Auricularia aufgrund einer christlichen Legende. Judas soll sich angeblich an einem Holunderbaum aufgehängt haben und an dem Stamm dieses Baumes wuchsen ohrmuschelartige Pilze: das Judasohr.

Auricularia besitzt bemerkenswerte Inhaltsstoffe: Nachgewiesen wurden wichtige Mineralstof­fe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, Spurenelemente wie Eisen und Silizium, mehrere Vitamine der B-Gruppe, Proteide, Glykoproteine, Polysaccharide und verschiedene sekundäre Bioaktivstoffe.

Bio Chaga
Inonotus obliquus

Der Chaga ist reich an organischen Säuren, Magnesium, Kalium und Mangan, die für die normale Funktion des Organismus not­wendig sind. Durch seine Inhaltsstoffe besteht eine fördernde Einwirkung auf die Fermentsysteme des lebenden Organismus.

Das ebenfalls reichlich enthal­tene Mangan zwingt das Fermentsystem des Organismus zu einer optimalen Arbeit. Besonders wertvoll ist die Asche des Chaga, zu deren Inhalten Oxide des Aluminiums, Eisens, Siliziums, Ka­liums, Magnesiums, Kupfers, Mangans, Zinkes und Natriums gehören. Im Chaga sind auch für den Organismus notwendige Oxal-, Essig-, Ameisen- und Vanillinsäure sowie andere Säuren enthalten. Das im Chaga enthaltene Magnesium, Kalium und Kupfer festigt zusammen mit den Säuren auch die Wände der Blutgefäße und verfügt über eine starke antibakterielle Wirkung.


Cordyceps sinensis
Raupenpilz

Der Cordyceps sinensis wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hoch geschätzt.
Den Namen Raupenpilz erhielt er wegen seiner ungewöhnli­chen Nahrungsgrundlage. Er wächst nicht wie andere Pilze auf Holz, sondern befällt eine bestimmte Raupenart unter der Erde. Diese tötet er ab und nutzt das abgetötete Tier als Nahrung.

Im Frühling treibt der Pilz aus und bildet oberirdisch gestielte, keulenförmige braune Fruchtkörper. Seine Sporen werden durch den Wind verbreitet. Der Cordyceps stammt aus dem tibetischen Hochland. Inzwischen ist es gelungen, den Pilz auch in Kultur zu züchten. Es hat sich gezeigt, dass der Cordyceps aus Kul­tur ebenso wirksam ist wie der aus der freien Natur. Sowohl in der tibetischen wie auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er aber auch für ein Vielzahl medizinischer Zwecke verwendet.

Bio Coprinus comatus
Schopftintling

Der Coprinus comatus ist ein mitteleuropäischer Pilz und weit verbreitet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Pilzen ent­hält er viel Vitamin C nebst anderen Vitaminen und einer aus­gewogenen Mineralstoffzusammensetzung. Er wächst ab April bis tief in den November hinein. Aufgrund seines spargelähnlichen Geschmacks wird er als Speisepilz sehr geschätzt.

Der Coprinus ist recht gut erforscht, da er europäischer Herkunft ist. 30 Prozent seiner Tro­ckensubstanz ist Eiweiss. Er enthält 20 freie Aminosäuren inklusive aller für den menschlichen Körper lebensnotwendigen und nicht vom Körper selbst herstellbaren. Der Coprinus enthält besonders viel Kalium und ist arm an Natrium (Verhältnis 130:1). Er enthält Magnesium, Eisen, Kupfer, Kalzium, Mangan, Zink und Vanadium. Neben Vitamin C wurden auch Niacin (Vitamin B-3), Thiamin (Vitamin B-1) sowie Riboflavin (Vitamin B2) nachgewiesen. Mit dieser ausgewoge­nen Mineralstoff- und Vitaminzusammensetzung liefert der Coprinus einen wichtigen Beitrag in der täglichen Ernährung.

Bio Coriolus versicolor
Schmetterlingstramete

Der Coriolus versicolor wächst aufgrund seiner klimatischen Anpassungsfähigkeit auf der ganzen Welt. Während er in Asien schon seit Jahrhunderten begehrt ist, kennt man ihn in Europa bislang vorwiegend wegen seiner Eigenschaften.

Den Coriolus findet man an abgestorbenen Baumstämmen wie Buche, Birke, Pappel, Weide oder Kirsche. Er wächst das ganze Jahr und ist mit seinen rosettenartig angeordneten, bunten und seidig glänzenden Hüten eine prächtige Erscheinung. Als Speisepilz ist er aufgrund seiner dünnen und ledrigen Fruchtkörper nicht geeignet.
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat den Coriolus schon vor langer Zeit als wichti­gen Vitalpilz entdeckt. Aufgrund seiner ernährungsphysiologischen Bedeutung ist er in China und Japan sehr begehrt.

Bio Hericium erinaceus
Igelstachelbart

Der Hericium erinaceus ist ein optisch auffälliger Pilz. Er ist ein hervorragender Speisepilz. Seine mehr als dreißig Aromastof­fe verleihen ihm einen exotischen Geschmack, der an Meeres­früchte mit einer leicht zitronenartigen und kokosähnlichen Nuance erinnert. Andererseits ist die Vielzahl an Biovitalstoffen der Grund für seine hervorragenden Eigenschaften.

Der Hericium ist eine imposante Erscheinung. Sein Fruchtkörper ist weiß bis cremefarben, hat eine rundliche ovale Form und ist von dichten 2 bis 3 cm langen, weichen Stacheln bedeckt. Dadurch sieht er eher wie ein Badeschwamm oder ein zotteliges Tier aus als wie ein Pilz. Dar­um wird er auch oft Affenkopfpilz oder Löwenmähne genannt. Er ist in Ostasien, Nordamerika und Nordeuropa zuhause. Er bevorzugt ältere oder bereits abgestorbene Bäume wie Buchen, Eichen und manchmal auch Obstbäume.

Der Igelstachelbart ist ein kulinarischer Genuss, aber auch ein wertvoller Vitalpilz. In der Tradi­tionellen Chinesischen Medizin wird er seit vielen Jahrhunderten verwendet.
Der Igelstachelbart ist ein natürliches Produkt und frei von Nebenwirkungen. Man kann Herici­um erinaceus über viele Jahre hinweg bedenkenlos täglich zu sich nehmen.

Bio Maitake
Grifola frondosa

Der Maitake ist ein beliebter und ausgezeichneter Speisepilz. Er ist einer der bedeutesten Bio Vitalpilze.
Der Maitake kann sich an seine Umgebung so gut anpassen, dass man ihn meistens erst sieht, wenn man schon direkt vor ihm steht. Seine graubraunen Hüte heben sich kaum von der Umgebung ab.

Der Maitake besitzt einen grossen Fruchtkörper, der aus zahllosen kleinen, fächerartigen, sich überlappenden Pilzhüten besteht. Er treibt von August bis Oktober zumeist an den Wurzeln alter Eichen aus. Er wächst meist auch noch jahre­lang auf bereits gefällten oder umgestürzten Bäumen. Er kann bis zu einem halben Meter hoch werden und die Grösse eines Basketballs erreichen.
Heute ist er wegen seines intensiven Pilzaromas auch zu einem beliebten Speisepilz geworden. Erst seit den 1980er Jahren wird er auch in Kultur angebaut, da die natürlichen Vorkommen den steigenden Bedarf nicht mehr decken konnten. Die Traditionelle Chinesische Medizin TCM und auch die Volksmedizin in anderen asiatischen Ländern verwenden den Maitake schon lan­ge Zeit.

Die äußerst wertvollen Inhaltsstoffe sichern diesem außergewöhnlichen Pilz seinen hohen Stellenwert innerhalb der Bio Vitalpilze. Maitake enthält einen hohen Anteil an Ergosterin, der Vor­stufe des Vitamins D, welches im menschlichen Organismus eine wesentliche Rolle spielt. Außerdem enthält er Riboflavin, Niacin, Thiamin, Biotin und Folsäure, Mineralstoffe und Spuren­elemente (Eisen, Zink, Kalium, Magnesium).

Bio Pleurotus ostreatus
Austernseitling
Der Austernseitling verdankt seinen hohen Bekanntheitsgrad der Tatsache, dass er noch vor dem Champignon und dem Shi­itake der weltweit wichtigste Speisepilz ist. Doch er gilt nicht nur als besonders gesunder Be­standteil einer ausgewogenen Ernährung, sondern macht sich dank seines hohen Gehalts an Eiweißen, Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen auch in der Mykotherapie einen Namen.

Auffallend im Spektrum der im Pleurotus ostreatus vorkommenden Vitalstoffe sind die B-Vi­tamine, die Vitamine C und D sowie Folsäure. B-Vitamine sind vor allem für die Energiegewin­nung des Körpers wichtig, außerdem werden sie für die gesunde Funktion der Nerven- und Muskelzellen benötigt.

Polyporus umbellatus
Eichhase

Der Polyporus umbellatus hat eine sehr lange Tradition in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Mittlerweile hat man seine wirkungsvollen Inhaltsstoffe entschlüsselt und er wird weltweit in der ganzheitlichen Medizin verwendet.
Der Polyporus kann in der freien Natur vor allem in Buchen- und Eichenwäldern von Juni bis Oktober beoabachtet werden. Er wächst in gemässigten Klimazonen Europas, Asiens und Ame­rikas. Seine dichten Büschel können mehrere Kilogramm schwer werden, ein sehr beeindru­ckendes Bild in der Natur. Er hat zwar nicht den Status eines Feinschmeckerpilzes, wird aber trotzdem als Speisepilz geschätzt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Polyporus gekocht und der Sud eingesetzt. Da der Polyporus umbellatus reich an Biovitalstoffen ist, gilt er in ganz Asien seit langer Zeit als wertvolles Nahrungsmittel.
Der Polyporus ist besonders reich an den Mineralstoffen Kalzium, Kalium und Eisen und ent­hält auch beachtliche Mengen der Spurenelemente Kupfer, Mangan und Zink. Weitere Inhalts­stoffe sind: Ergosterin, die Vorstufe des Provitamins D, wichtige B-Vitamine wie Biotin, Niacin, Folsäure und Vitamin A (Retinol). Außerdem enthält der Polyporus spezifische Polysaccharide und Polypeptide, deren vielfältige Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen wurden.

Bio Reishi / Ling Zhi
Ganoderma lucidum
Lackporling

Die Chinesen gaben dem Reishi den Namen Ling Zhi, was über­setzt “göttlicher Pilz der Unsterblichkeit” bedeutet.
Der Reishi sieht mit seiner glänzenden Oberfläche eher künst­lich aus. Er hat eine feste Konsistenz und ist meist geformt wie eine Niere. Seine Farbe reicht von gelblich-orange bis röt­lich-schwarz. Wenn der Pilz getrocknet wird, schrumpft er nicht wie andere Pilze, sondern ver­holzt vollständig und behält seine ursprüngliche Form.

Er ist ein holzbewohnender Saprophyt und besiedelt vor allem Laubhölzer wie Eichen, Buchen, Erlen oder Birken, nur selten auch Nadelhölzer.
Aufgrund seiner enormen Beliebtheit reichen die natürlichen Vorkommen nicht aus. Dabei ist der Reishi/Ling Zhi aufgrund seiner Konsistenz und seines bitteren Geschmacks als Speisepilz ungeeignet.

Fast die gesamte Produktion geht in den Bereich Nahrungsergänzung, zumeist in Pulverform in Kapseln, aber auch als Extrakt in Kapseln.

Bio Shiitake
Lentinus edodes

Der Shiitake ist nach dem Champignon der beliebteste Spei­sepilz. Man nennt ihn auch König der Pilze. In der Küche nimmt der Shiitake eine wichtige Rolle ein. Die zahlreichen Rezepte zeigen wie beliebt er ist. Er ist in Ostasien beheimatet und wächst dort in Laubwäldern an abgestorbenen Stämmen von Bu­chen, Eichen, Esskastanien und anderen Laubbäumen.

In Europa sind keine Vorkommen in freier Natur bekannt. Heute wird er auch in Europa in Kultur gezüchtet. In China wurde er schon vor mehr als 1000 Jahren kultiviert. Auch in Europa ist der Shiitake immer häufiger in den Kochtöpfen zu finden. Er ist reich an Eiweiß, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien. Wegen seines geringeren Wassergehaltes ist er bissfester als etwa Champignon und Austernseitling.

Sein niedriger Energiewert macht ihn für eine kalorienbewusste Ernährung interessant. Nebst den kulinarischen Vorzügen gilt der Shiitake in Asien seit mehr als 2000 Jahren als Lebenseli­xier.

Bio Zunderschwamm
Fomes fomentarius

Der Zunderschwamm wächst in der Regel auf Laubbäumen und ist auf der ganzen Welt zu Hause. Meistens sind es Pappeln-Bir­ken, Eichen und Buchen. Er wächst über Jahre an den Bäumen und läßt seine Fruchtkörper anschwellen.

Das mehrmals in einem Jahr diese Schübe anstehen. Die Fruchtkörper sind meistens schwarz, an der Unterseite leicht silbrig. Der Zunderschwamm bevorzugt ältere Baumbestände. Er kann bis zu 30 Jahre alt werden. Und einen Durchmesser von 10-60 cm erreichen. Das wertvollste am Zunderschwamm sind die Zellwände der Zunder­schicht, die aus Glucan, Chitin und Melanin bestehen.