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Pulver

Pilze als wichtiges und gesundes Nahrungsmittel zu betrachten hat in Deutschland keine Tradition. In alten Schriften, wie im Diaeteticon von Elsholtz aus dem Jahre 1682, gibt es nur Geschmacksbekundungen wie „scharf schmeckend, würzig und süßlich“. Pilze auf ihre Wertigkeit zu prüfen ist auch nicht die Stärke der modernen Ernährungswissenschaft. Vielmehr wird ihnen als Nahrungsmittel nach wie vor ein Schattendasein zugeteilt, von unspezifischen Empfehlungen der Experten begleitet, etwa nach dem Muster: Wo Gemüse passt, passen auch Pilze, nur nicht zu viel. Doch selbst diese Auffassung ist kein Allgemeingut. So ist es auch nicht verwunderlich, dass in einem Pressebericht über die „Mehr-essen-Diät“, ein Ernährungsprinzip, das Abnehmen durch reichliches Essen vor allem von Obst, Gemüse und Salat anpreist, Pilze gar nicht vorkommen.

So überrascht es auch nicht, dass wenn man Menschen fragt, ob sie gerne Gemüse, Obst und Salat essen, bekommt man fast ausnahmslos die Antwort: Ja! Fragt man weiter, nach den Gründen des Grünkostverzehrs, lautet die Antwort: Gemüse, Obst und Salat schmecken gut und sie sind gesund. Fragt man in der gleichen Runde, ob man auch gerne Pilze isst, werden zwar die meisten erneut mit „ja“ antworten. Fragt man jedoch nach den Gründen des Pilzverzehrs, erhält man nur die Antwort: Pilze schmecken gut. Von den gesundheitlichen Vorteilen der Pilze haben die meisten Menschen keine Vorstellung. Sie sind überrascht und häufig zunächst etwas skeptisch, wenn sie darüber erfahren. Ihnen sollte, verehrte Shopbesucherin, verehrter Shopbesucher, so etwas nicht passieren.